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SQL Guard 2000 Kurzanleitung |
| Konfiguration Alle folgenden Konfigurationen können alternativ auch in der Datei SQLGuard.ini vorgenommen werden. Zeitintervalle Sie erreichen den Dialog über Hauptmenue->Konfiguration-->Zeitintervalle ![]() Mit Checkintervall stellen sie ein, in welchem Intervall (in Sekunden) die aktivierten Prüfungen durchgeführt werden sollen. Anmerkung: Die Intervalle werden unabhängig davon eingehalten, wie lange die Prüfungen selbst dauern. Dauert eine Prüfung jedoch länger, als die Ausführungszeit des Checkintervalls ist, so wird eine Prüfung ausgelassen. Das kann insbesondere dann passieren, wenn die Server Reaktionszeit geprüft wird. Das Killintervall gilt nur für die Prüfung von Blocksituation. Sie stellen damit ein, nach der wievielten Prüfung ein blockierender Prozess terminiert wird. Die Zeitdauer, nach der ein blockierender Prozess beendet wird, ist also Checkintervall * Killintervall in Sekunden Dateigrößenüberwachung Sie erreichen den Dialog über Hauptmenue->Konfiguration-->Dateigröße ![]() Mit dem Button "Wähle die zu überwachende Datei" können sie die Datei auswählen, deren Größe Sie überwachen möchten. Mit den Buttons "Wähle Batch Stufe x" können Sie die Datei auswählen, die ausgeführt werden soll, wenn die überwachte Datei die Größe in Kilobyte überschritten hat, die rechts neben dem jeweiligen Button positioniert ist. Die Edit Boxen zur Konfiguration der Dateigröße für eine der Eskalationsstufen können nur verändert werden, wenn vorher ein Batchprozess ausgewählt wurde. Lockprüfung Sie erreichen den Dialog über Hauptmenue->Konfiguration-->Locks ![]() Hier können sie auswählen, ob Sie im Falle einer Blocksituation den Outputbuffer des blockierenden Prozesses ausführlich oder in verkleinerter Form protokollieren möchten. Datenbankverbindung Bevor der SQL-Guard eine Datenbank prüfen kann, muß die Verbindung konfiguriert werden. Dazu wird ein DataLink verwendet. Wählen Sie aus dem Hauptmenü Konfiguration-> Datenbank Verbindung. Den Data Link finden Sie auch unterhalb von Ihrem "Gemeinsame Dateien" Order in \System\Ole DB\Data Links. Der Pfad auf einem standarmäßig installieren deutschen Windows 2000 wäre also : C:\Programme\Gemeinsame Dateien\System\Ole DB\Data Links. Die Datei, die für die SQL Guard Datenbankverbindung zuständig ist, heisst : SQLGuard.udl. Wenn Sie die Datei doppelklicken, erhalten Sie den folgenden Dialog: ![]() Nehmen Sie hier alle Einstellungen bezüglich der Datenbankverbindung vor. Anmerkung: Der SQL Guard benötigt SA Rechte, um alle Funktionen ausführen zu können. Das Kennwort muß in der UDL Datei gepeichert werden. Dort wird es verschlüsselt aufbewahrt. Wenn der Speicherort auf Ihrem System nicht sicher genug ist, schränken sie die Zugriffsrechte im Dateisystem ein. Aktionen im Blockfall konfigurieren Wenn der SQL Guard eine Blocksituation terminiert, wird dies auf jeden Fall im Guardlog dokumentiert. Darüber hinaus ist es jedoch auch möglich in diesem Falle weitere Aktionen auszuführen. E-Mail-Benachrichtigung Wenn Sie eine bestimmte Personen sofort von der gerade aufgelösten Blocksituation unterrichten wollen, können sie die E-Mail benachrichtigung aktivieren. Auf der linken Seite müssen Sie die Daten Ihres SMTP-Servers eingeben. In der rechten Liste können Sie beliebig viele E-Mail Adressen angeben. Jeder dieser Mail Adressen wird der SQLGuard eine Kopie der Benachrichtigungsmail senden. ![]() Benachrichtigung per NetSend Personen, die sich im lokalen Netzwerk befinden, können Sie auch per NetSend informieren lassen. In die Liste können Sie beliebig viele NT Benutzernamen, Workstation Namen oder IP-Adressen eingeben, die benachrichtigt werden sollen, wenn ein blockierender Prozess vom SQL Guard 2000 terminiert wurde. Wenn Sie die Benachrichtigung per NetSend aktiviert haben, wird auch der Benutzer des terminierten Prozesses benachrichtigt. ![]() Benutzerdefinierte Prozesse per Batch starten Um weitergehende Aktionen anzustoßen, können sie Batchdateien erstellen und auswählen, die im Alarmfall ausgeführt werden. Vielleicht möchten Sie das Ereignis in ein anwendungseigenes Protokoll vermerken, oder einen Server stoppen oder was auch immer. Diese Option bietet Ihnen die Möglichkeit alles zu tun, das Sie möchten. ![]() Ansichten / Log Dateien Auf dem Hauptfenster der Anwendung befindet sich ein Textfeld. In diesem können die verschiedenen Log Dateien angezeigt werden. Mit dem Menuepunkt "Ansicht" kann die Ansicht umgeschaltet werden. ![]() Das hier dargestellte guardlog finden sie im Unterverzeichnis "log". Sichern oder leeren Sie es nach Bedarf. Time Logs Für die Reaktionszeitmessung gibt es einige Logdateien. Hier als Beispiel das Log für die Durchschittswerte: ![]() Alle "Time Logs" finden sie in dem Unterordner TimeLog. Alle "Time Logs" sind als Zeichengetrennte ASCII Dateien gespeichert. Das Feldtrennzeichen ist TAB, Zeilentrenner ist CRLF. Wenn Sie die aufgezeichneten Dateien nicht mehr brauchen, können Sie sie bedenkenlos löschen oder zur Seite sichern. Um grafische Auswertungen zu erhalten, können Sie die Dateien beispielsweise in Excel importieren. (c) 1999-2004 by THS Software
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